KK Heiligenhafen. Florian Frambach und Manuela Schütte sind seit Sonnabend, 3. Juli 2010, das neue Königspaar der Kyffhäuser-Kameradschaft Heiligenhafen. Mit einem Durchschnittsalter von 25 Lenzen sind beide damit das jüngste Königspaar der Vereinsgeschichte. 

Der Vogel –am Vorabend getauft auf den Namen „Dieter“ im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Vereinskameraden Hans-Dieter Frambach- hatte in einem spannenden Finale auf dem Festplatz am Suhrenpol tapfer Widerstand geleistet gegen den Kugelhagel der Vereinskameraden, bis ihn um 19.15 Uhr Florian Frambach unter lautstarkem Beifall endgültig zur Strecke brachte. Nur fünf Minuten zuvor hatte Arne Lafrentz, Vorjahres-Jugend-Vizekönig, den baugleichen Vogel der Kyffhäuser-Jugendgruppe abgeschossen und durfte als Jugendkönig gefeiert werden.

Bei der anschließenden Königsproklamation im Festzelt stellte der erste Vorsitzende Horst Tornau neben dem neuen Königspaar und dem Jugendkönig die weiteren erfolgreichen Schützinnen und Schützen vor: Prinzessin wurde Gitta Griebel, Vizekönig Reinhard Kelm und Jugendprinzessin Jasmine Latvys.

Bei „hochgradigem“ Kaiserwetter mit Temperaturen um 30 Grad hatte das Fest begonnen mit dem Antreten der Kyffhäuser in Begleitung drei eigener und acht Fahnenabordnungen befreundeter Vereine vor dem Vereinslokal „Nordpol“. Gegen 13 Uhr startete von hier der Festumzug durch die Stadt zum Gehrenkamp, um dort den noch amtierenden König Jürgen Radschun abzuholen. Weiter ging es zur traditionellen Kranzniederlegung am Ehrenmal und dann zum Festplatz am Suhrenpol, zu dem der Einmarsch nach Grußworten und guten Wünschen seitens des 1. Vorsitzenden Horst Tornau, Heiligenhafens Bürgermeister Heiko Müller und des stellvertretenden VDS-Landesvorsitzenden und Kyffhäuser-Kreisvorsitzenden Dieter Griebel freigegeben wurde.

=_ISO-8859-1_b_klein

Foto: Königsproklamation mit den neuen und mit Vorjahres-Majestäten. Von rechts nach links, vorn sitzend: König Florian Frambach, Königin Manuela Schütte, Jugendkönig Arne Lafrentz, Jugendprinzessin Jasmine Latvys; dahinter stehend: 1. Vorsitzender Horst Tornau, Vorjahres-König Jürgen Radschun mit Vorjahres-Königin Angelika Radschun, Vizekönig Reinhard Kelm, Prinzessin Gitta Griebel und Vorjahres-Jugendkönig Maik Frambach.

 

 

KK Heiligenhafen.

 

Ungewohnt friedfertig war die Atmosphäre in Heiligenhafens Rathaus-Sitzungssaal, als die Kyffhäuser-Frauengruppe am vorigen Mittwoch dort auf den Stühlen der Stadtvertreter Platz nehmen durften. Frauenwartin Anne Struck war es gelungen, Bürgermeister Heiko Müller und Fachbereichs-Büroleiter Kai-Uwe Maurer für eine Informationsrunde zur Historie Heiligenhafens mit seinem Rathaus und dessen heutiger Ausstattung und Aufgabenschwerpunkte zu gewinnen.

So durften die Damen auf ihren Plätzen statt mit Akten und Notizblättern sich erst einmal mit Kaffee und Kuchen beschäftigen, während Heiko Müller nach freundlicher

Begrüßung kurz über die räumliche, fachliche und personelle Ausstattung des Rathauses informierte und aktuelle Aufgabenschwerpunkte der Stadtvertretung aufzeigte. Dann musste er sich zur Vorbereitung einer abendlichen Präsentation in sein (zuvor bereits besichtigtes) Amtszimmer zurückziehen und bat die Damen augenzwinkernd, Herrn Maurer, schließlich Vater zweier Kinder, nicht über Gebot zu strapazieren.

Das wäre nicht nötig gewesen, denn Kai-Uwe Maurer verstand es, anhand seiner sehr instruktiven Powerpoint-Präsentation den Damen alle wesentlichen Zahlen, Daten und Fakten über Geschichte und Besonderheiten Heiligenhafens und seines Rathauses zu vermitteln und, wo geboten, ihre Fragen bereitwillig und sachkundig zu beantworten. Der „Butzkopf“, die „Kökschenglocke“, das Stadtwappen und die erst 1987 heraldisch „zertifizierte“ Stadtflagge waren ebenso Themen wie Heiligenhafens kommunale Infrastruktur, seine Einwohner-, Gäste- und Übernachtungszahlen, die sechs Fachbereiche und die Personalausstattung der Stadtverwaltung oder die Städtepartnerschaften mit Maribo (Dänemark) und dem Ostseebad Rerik.

Vollgestopft mit soviel Details und dem restlichen Kuchen ging es in die untere Etage zum Servicebüro, und zum Schluss bot Frau Christine Stengel allen dann die seltene Gelegenheit, das Standesamt mit seinem kunstvoll renovierten Trauzimmer zu bewundern. Verabschiedet wurden die Kyffhäuser-Damen dann vor dem Rathaus mit dem Glockenspiel, das eigens für sie das Schleswig-Holstein-Lied intonierte. Alle waren dankbar und sich einig, einen schönen und informativen Nachmittag erlebt zu haben.

 

Hilfe auf Knopfdruck:

Hausnotruf-Präsentation beim ASB

 

Heiligenhafen. Nach freundlicher Begrüßung durch Pflegedienstleiterin Sabine Kripke und den ASB-Ortsverbands-Vorsitzenden und Pressewart Jörg Bochnik ging es für Heiligenhafens Kyffhäuser-Frauengruppe am vergangenen Sonnabend im Schulungsraum des ASB-Gebäudes in der Tollbrettkoppel gleich zur Sache: Wie zuvor mit Kyffhäuser-Frauenwartin Anne Struck verabredet, stand eine Präsentation des Hausnotruf-Systems auf der Tagesordnung. Dies stellt im Notfall „per Knopfdruck“ eine sofortige Sprechverbindung mit der ständig besetzten Hausnotruf-Zentrale des ASB her und bietet so insbesondere alleinstehenden Personen eine hohe Sicherheit bei plötzlichen Notfällen.

Das hatte die Kyffhäuser-Damen schon bei ihrem ersten Besuch im vergangenen Jahr besonders interessiert. Inzwischen konnte einer der Kameradinnen hierdurch konkret schnelle Hilfe vermittelt und so Schlimmeres verhütet werden, für alle ein Grund mehr, um sich diesmal darüber im Detail informieren zu lassen.

Mareile Kordlewska, seit anderthalb Jahren beim ASB spezialisiert auf das Hausnotruf-System, führte dann anschaulich und für alle „zum Anfassen“ die „Hardware“, nämlich Hauptgerät zum Anschluss an Strom- und Telefonnetz sowie als Handsender alternativ Halskette oder Armband zum Auslösen des Notrufs vor und erläuterte ihre Funktionen, beschrieb die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit Rauch-, Wasserstands- und Einbruchsmelder oder einem Falldetektor und beantwortete zusammen mit Sabine Kripke Fragen der Teilnehmerinnen. Diese galten unter anderem der Reichweite des Handsenders von ca. 300 Metern, seiner Akku-Lebensdauer von mehr als 5 Jahren und seiner Wasserverträglichkeit. „Selbstverständlich wasserdicht“ wurde versichert, denn gerade beim Baden oder Duschen seien Notfälle nicht ungewöhnlich. Allerdings offen blieb, bis zu welcher Tauchtiefe, jedoch garantiert ausreichend für Dusch- und Badewannen handelsüblicher Dimensionen.

Bei Kaffee und Kuchen wurden weitere Themen wie „Erste Hilfe-Kurse“, Pflegedienste (einschließlich Fußpflege) und andere Dienstleistungen des ASB angesprochen. Und nicht zuletzt wurde die Kyffhäuser-Frauengruppe eingeladen, im Herbst nächsten Jahres wiederzukommen, um dann voraussichtlich mit den Schwerpunktthemen „Erste Hilfe“ und „Pflege“ befasst zu werden. Hierfür und für die anschauliche Hausnotruf-Präsentation bedankte sich Anne Spruck im Namen der Kyffhäuser-Frauengruppe herzlich bei den Gastgeber(inn)en.

 

                • KK Heidmühlen

 

Das traditionelle Betriebspokalschießen Mai lockte wieder die Schützen an. Mehr Mannschaften als beim letzten Betriebspokalschießen im Jahr 2009 konnte der 1. Vorsitzende Hans Auschner begrüßen. Er empfing auf dem Schießstand in Heidmühlen 31 Herren- und 7 Damenmannschaften sowie 4 Jugendmannschaften. Bei den Damen siegte die Boostedter Schützengilde, vor dem Schützenverein Roland mit jeweils 445 Ringen. Hier war der bessere Teiler von 297 auschlaggebend. Platz 3. ging an die Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor mit 442 Ringen. Bei den Herren setzte sich der Hartenholmer SV mit 449 Ringen gegen die Bürgerschützen Rickling II und die Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor II mit jeweils 443 Ringen durch. Hier war ebenfalls der bessere Teiler von 61 ausschlaggebend. Die Sieger erhielten Pokale, ebenso wie in der Einzelwertung. Beste Einzelschützen waren: Wiebcke Böhm und Ingo Masmann (Hartenholmer SV), Lothar Elster (Boostedter Schützengilde), Otto Korte und Peter Kröhnert (Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor) sowie Karl Wagner (Schützenverein Roland, Bad Bramstedt)  mit der höchsten Ringzahl von 150.

Die Mannschaften BV Brachenfeld, Sport- und Freizeitschützen Neumünster, Wahlstedter Schützengilde III erhielten Zwischenpokale für die Plätze 11, 21 sowie 31.

Bei der Jugend starteten vier Mannschaften. Der 1. Platz ging an die Hartenholmer SV Jugend mit 440 Ringen, gefolgt von der Hartenholmer SV Jugend Mädchen mit 439 Ringen sowie den Kyffhäuser Heidmühlen mit 436 Ringen. Beste Einzelschützin war Anneke Böhm (Hartenholmer SV) mit 150 Ringen.

Bei den Laienmannschaften ging der der 1. Platz an die Firma Renault Kramer mit 427 Ringen, dicht gefolgt vom TUS Heidmühlen mit der gleichen Ringzahl. Hier war wieder einmal der bessere Teiler von 273 ausschlaggebend. Der 3. Platz ging an die Dreschvereinigung Heidmühlen mit 417 Ringen.

Beim Kleinkaliberschießen trat nur eine Damenmannschaft an. Daher geht der Siegerpokal an die Boostedter Schützengilde mit 281 Ringen. Bei den Herren hatte die Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor mit 283 Ringen die Nase vorn, vor dem Hartenholmer SV mit 280 Ringen und der Boostedter Schützengilde mit 277 Ringen.

Auch die letzten Plätze gingen nicht leer aus, so erhielten die Mannschaften jeweils eine Flasche „Zielwasser“.

Da der Kyffhäuser Heidmühlen in diesem Monat 90 Jahre besteht, wurde für die kommende Woche eine Kanutour mit den Mitgliedern und Dorfbewohnern geplant. Zum Abschluss gibt es in Zusammenarbeit mit der Dreschvereinigung Heidmühlen, der Freiwilligen Feuerwehr und dem TUS Heidmühlen ein gemeinsames Grillfest.

Schützen Heidmühlen kl

N a c h r u f
 

Am 16.04.2010 verstarb unser Vorsitzender Harri Danger nach schwerer Krankheit im Alter von 73Jahren.
Die Nachricht vom Tod unseres Kameraden hat uns alle zutiefst betroffen.

 

Harry Danger KK Friedrichskoog

 

Harri Danger gehrte seit 1976 der KK Friedrichskoog an, 32 Jahre davon als Vorsitzender der KK Friedrichskoog.
Er rief 1981 das kreisweit berühmte Krabbenkutterschiessen ins Leben. Statt um einen Pokal, schiessen die Kameradschaften des Kreises Dithmarschen seitdem um einen von Harri Danger gebauten Krabbenkutter.Führ seinen vorbildlichen und unermüdlichen Einsatz wurde er mit dem Kyffhäuserverdienstkreuz am schwarz- weissen Bande ausgezeichnet.
Mit ihm haben wir einen Kameraden und Freund verloren, der nur schwer zu ersetzen ist.
Die Kameraden und Kameradinnen der KK Friedrichskoog und des Kyffhäuser KV Dithmarschen haben mit Fahnenabordnungen am 30.04.10 Abschied von Harri Danger genommen.

Unser Mitgefühl gilt Seiner Familie.
Wir werden sein Andenken und sein Wirken fr die KK Friedrichskoog in Ehren halten.

Kyffhäuserkameradschaft Friedrichskoog.