Neue Majestäten bei den Kyffhäuser Heidmühlen

 

 

Wie in den Jahren zuvor, fand bei den Kyffhäuser Heidmühlen das traditionelle Königs- und Pokalschießen statt. Proklamiert wurden am Samstag, 09.10.2010 auf dem Schießstand am Klint Anke Golin zur Königin im 2. Jahr in Folge und Bernd Kröger zum neuen König. Ihnen zur Seite stehen Brigitte Hevert und Hans-Hinrich Pohlmann sowie Tanja Schröder und Benjamin Orewal. Zur Königsfamilie gehört außerdem die Jugendkönigin Vanessa Glihsmann, gefolgt von Marc Paulsen und Florian Fokuhl.

 

Weitere Pokale wurden vom 1. Vorsitzenden Hans Auschner überreicht. Der Er- und Sie-Pokal ging wie im Jahr zuvor an Tanja und Nils Schröder mit 186 Ringen, dicht gefolgt von Katja und Andreas Müllenbach mit 185 Ringen sowie Nicole und Marco Voß mit 175 Ringen. Den Damenpokal sicherte sich Ulla Kröger vor Angelika Ganz und Sabrina Glihsmann. Gewinner des Herrenpokals wurde Nils Schröder vor Arne Voß und Benjamin Orewal. Der Jugendpokal (verdeckte Scheibe) ging an Florian Fokuhl, vor Vanessa Glihsmann und Philipp Lubbe.

Beim Gesamtpokal setzte sich Anke Golin mit 97 Ringen an die Spitze, den 2. Platz belegte Bernd Kröger mit 96 Ringen und der 3. Platz ging an Benjamin Orewal mit 93 Ringen. Die beste Leistung beim Gemeindepokal erbrachte die Freiwillige Feuerwehr Heidmühlen mit 282 Ringen. Der 2. Platz ging an die Dreschvereinigung Heidmühlen mit 271 Ringen gefolgt von der Kyffhäuser Jugend mit 269 Ringen auf dem 3. Platz. Bester Einzelschütze wurde Hubert Brackmann mit 97 Ringen. Beim Preisschießen mit dem Luftgewehr erreichte Sybille Block mit 150 Ringen die Höchstringzahl, gefolgt von Claudia Voß mit 146 Ringen auf Platz 2. und Bernd Kröger mit 145 Ringen auf Platz 3. Beim Kleinkaliber erschoss Claudia Voß die meisten Ringe mit 86. Dicht gefolgt von Andreas Müllenbach und Bernd Kröger mit jeweils 85 Ringen. Beim Jugendpokal gewann Wencke Kortum mit 96 Ringen, vor Mark Paulsen mit 94 Ringen und Björn-Ole Rehder mit 89 Ringen. Wer mit dem Schießen nicht zurechtkam, konnte mit Knobeln sein Glück versuchen. Hier hatte Olaf Voß die Nase mit 43 Augen die Nase vorn. Gefolgt von Arne Voß mit 41 und Sybille Block, Edith Wittorf, Anke Voß und Christian Müller mit jeweils 40 Augen.

Majestäten KK Heidmühlen kl

Foto: von li. Wencke Kortum, Florian Fokuhl, Ulla Kröger, Vanessa Glihsmann, Anke Golin, Hans-Hinrich Pohlmann, Bernd Kröger, Nils und Tanja Schröder.

 

 

KK Heiligenhafen. „Die Kyffhäuser sind ein Verein, der sich über neue Mitglieder freut. Diese dürfen bei ihnen das Schießen üben und dann gute Freunde treffen“. Mit diesem und ähnlichen schelmisch-provokanten Wortspielen überfiel als Überraschungsgast eine heimische, dennoch akzentfrei sächselnde Dame die Festgäste der Kyffhäuser-Kameradschaft Heiligenhafen während ihres Königsballs am Sonnabend, 18. September, im Kursaal des Ferienzentrums und sorgte temperamentvoll mit weiteren Gags, zum Teil gemeinsam mit und/oder zu Lasten von Majestäten und Vorstandsmitgliedern, für geballte Heiterkeit und Gesprächsstoff für den Rest des Abends.

Zuvor hatten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit Abordnungen befreundeter Vereine und mit Gästen aus der Bevölkerung beim offiziellen traditionellen Einmarsch unter Führung des Ehrenvorsitzenden Martin Reinfeld das Majestätenpaar Florian Frambach und Manuela Schütte im Gefolge der Jugendmajestäten, der Prinzessin und des Vizekönigs mit viel Applaus empfangen. Sodann begrüßte der 1. Vorsitzende Horst Tornau alle Anwesenden, insbesondere die neuen Majestäten und ihr Gefolge, Heiligenhafens Bürgervorsteher Georg Rehse, den Vizepräsidenten und Landesvorsitzenden des Kyffhäuserbundes Horst Nörenberg mit Ehefrau, den Kreisvorsitzenden und stellvertretenden VdS-Landesvorsitzenden Dieter Griebel, den Ehrenvorsitzenden Martin Reinfeld und den Festausschuss mit Frauenwartin Anne Struck und Pressewart Elmar Grüber. Weiter hieß er die Mitglieder der Abordnungen befreundeter Vereine und Gäste sowie Carsten Hennings am Keybord herzlich willkommen.

Im Verlauf des Festes wurden die beim Königsschießen errungenen Pokale und Preise vergeben. Bei Tanz und flotter Musik mit Carsten Hennings vergingen die fröhlichen Stunden viel zu schnell. Erst weit nach Mitternacht beendete der traditionelle „Gute-Nacht-Kreis“ und Carsten Hennings Trompetensolo aus „Lili Marleen“ das gelungene Fest.

Majestäten KK Heiligenhafen kl

 Foto „Einmarschbereit (v. l. n. r.): Ehrenvorsitzender Martin Reinfeld, Prinzessin Gitta Griebel, Vizekönig Reinhard Kelm, Jugendprinzessin Jasmine Latvys, Jugendkönig Arne Lafrentz, Königin Manuela Schütte und König Florian Frambach“

 

KK Owschlag-Brekendorf

Vom 17. - 19.09.2010 fuhr die Kyffhäuserkameradschaft Owschlag-Brekendorf mit 21 Mitgliedern nach Artern / Thüringen in das Hotel –Restaurant Weinberg, um von dort aus das Kyffhäuserdenkmal und die Barbarossahöhle in Rottleben zu besichtigen.

 Am 17.09.2010 starteten wir bei regnerischem Wetter in einem Bus des Unternehmens Andreßen aus Nortorf zu unserem 450 km entferntem Zielort. Nach gut sieben Stunden erreichten wir das Hotel. Dank der guten Vorbereitung durch unseren Festausschuss und der Freundlichkeit des Hotelpersonals verlief das einchecken völlig problemlos und schnell. Der krönende Abschluss des ersten Reisetages bestand aus einem 3-Gänge-Menü aus der hervorragenden Hotelküche.

Schon beim Frühstück konnten wir unser erstes Ziel, das Kyffhäuserdenkmal, anvisieren. Gut gestärkt und bei strahlendem Sonnenschein ging es dann los. Nach vier Stunden hatten wir die Ruinen der Unter- und Mittelburg, den tiefsten Burgbrunnen der Welt (176 m), das imposante 81 m hohe Kyffhäuserdenkmal mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der in Stein gehauenen Barbarossafigur, Museum und Ausstellung in der Oberburg besichtigt. Zum Schluss haben wir noch einen Wimpel der Kameradschaft Owschlag-Brekendorf überreicht, die im Archiv aufbewahrt werden soll. Fahnen und Wimpel werden nicht mehr im Denkmal aufgestellt, dieser Ort soll neutral bleiben, wurde uns von einer Mitarbeiterin berichtet.

KK Owschlag Brekendorf klSichtlich beeindruckt fanden sich alle wieder beim Bus ein, ging es doch darum noch eine weitere Attraktion am Rand des Kyffhäusergebirges zu besichtigen.
Nur 5 km von Bad Frankenhausen entfernt befindet sich die einzige touristisch erschlossene Anhydrithöhle Europas. Warme Kleidung wurde uns empfohlen in dieser nur 9
0 C kühlen Umgebung. Der 800 m lange Führungsweg führt durch riese Hohlräume mit Spannweiten bis     zu 42 m. Bizarre Deckengebilde aus Gips und kristallklare Seen bestimmen das Bild der sagenumwogenen Grotten. Nach ca. 50 Minuten und einem mühsamen Aufstieg über Treppen und Schächte sahen wir wieder das Tageslicht.
Nach kurzer Busfahrt erreichten wir das Hotel. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, gegen Abend konnten wir uns erneut bei einem 3-Gänge-Menü stärken.

Am 3. Tag war es dann soweit, wir mussten die Rückreise antreten. Bis Lüneburg war auch alles in Ordnung, dann wurden die Wolken dicker und dunkler, und das „Schietwetter“ hatte uns wieder.

Trotzdem waren alle der Meinung: Das war ein tolles und interessantes Wochenende!

Einen ganz besonderen Dank an „unseren“ Busfahrer Werner Brandt, der uns sicher und stets gut gelaunt begleitet hat, an das Team des Hotel-Restaurants Weinberg für die freundliche Aufnahme und gute Bewirtung in ihrem Hause und last but not least an die Organisatoren und den Festausschuss der Kameradschaft Owschlag-Brekendorf.

 

Fahnenweihe in der KK Barlt

Ein ganz besonderer Tag für die Kyffhäuser in Barlt. Am Sonntagnachmittag, dem 26.09.2010, war es endlich so weit. Die neue Fahne der KK Barlt wurde von dem Ehrenhof an der St. Marienkirche zu Barlt feierlich geweiht. Jahrelang hatte die Kameradschaft für ihr neues Schmuckstück gespart. Die neue Traditionsfahne wurde nach dem Muster der alten von der Fahnenstickerei Michaelis in Grevesmühlen angefertigt. Zum Einsatz kommt die Fahne am Volkstrauertag sowie bei Beerdigungen der Kameradinnen und Kameraden sowie bei festlichen Anlässen. 

Bei strömendem Regen zog der Ehrenzug mit ca. 90 Gästen unter der Führung des Kameradschaftsvorsitzenden Günther Schlieker vom Vereinslokal „Harmonie“ zur Weihestätte am Ehrenhof. Dort wurde in stillen Gedenken der Opfer der Weltkriege gedacht und ein Kranz niedergelegt. Die Busenwurther Feuerwehrkapelle spielt das Lied: „Ich hatte einen Kameraden“. Unser KV-Vorsitzende und stellvertretende LV-Vorsitzende Peter Witthohn hatte das Prädikat für die Ansprache und die Zeremonie der Fahnenweihe. Seine beeindruckende Rede regte zum Nachdenken an. 

Die Zeremonie hatte ihren Höhepunkt mit der symbolischen Zusammenführung von insgesamt drei Fahnen. Neben der alten Fahne von 1960, welche sehr marode ist, getragen von Gerhard Thießen und der neuen Traditionsfahne, verdeckt von Udo Peters geführt, gehörte auch die älteste aus dem Kreisverband Dithmarschen und unrestaurierte Fahne der Wöhrdener Kameradschaft von 1886 dazu, welche von Werner Heldt geführt wurde. Für Hermann Schröder, Egon Kopiske und Fritz Sachau war diese Fahnenweihe eine besondere Ehre. Diese drei Veteranen aus dem zweiten Weltkrieg, Johann Philippi war leider erkrankt, hatten die ehrenvolle Aufgabe die drei Fahnentücher zusammen zuführen. Es war ein beeindruckendes Bild trotz des strömenden Regens, als die verdeckt geführte neue Fahne enthüllt wurde, denn die Abordnungen der Kyffhäuser aus dem Kreisverband und die Vereine und Verbände aus Barlt brachten stolze 14 Fahnen an die Weihestätte. Nach dem Rückmarsch zum Vereinslokal rundete ein gemeinsames Beisammensein aller Gäste bei Dithmarscher Eierkaffee und Kuchen dieses schöne Fest ab.

Die Kameradschaft Barlt mit aktuell 125 Erwachsenen und 27 Jugendlichen bildet schon seit Jahren die stärkste Kameradschaft im Kreisverband Dithmarschen sind. Hervorgegangen ist die KK Barlt seinerzeit aus dem Kriegerverein zu Barlt. Gegründet wurde dieser laut noch existierendem Protokollbuch am 1. März 1888 (Dreikaiserjahr) von 29 ehemaligen Kriegsteilnehmern. Diese hatten in drei Feldzügen 1864, 1866 und 1870-71 in Extremsituationen erfahren, was Kameradschaft und Verlässlichkeit bedeuten können. Daher schlossen sie sich zu einem Kriegerverein zusammen mit dem Grundgedanken, den Hilfebedürftigen sowie den Witwen und Waisen beizustehen. Seit 1967 gibt es in der Kameradschaft auch weibliche Mitglieder mit den gleichen Rechten und Pflichten wie die Männer. Eine Jugendgruppe im DJBK wurde 1976 ins Leben gerufen.

Viele Kameradinnen und Kameraden spielen regelmäßig Skat und Doppelkopf im Winterhalbjahr. In der heutigen Zeit, in welcher der Sozialstaat die größte Not abfedert, steht die Pflege der Kameradschaft und der Erhaltung des Brauchtums sowie die kulturellen Angebote im Dorf im Vordergrund. Selbstverständlich sammeln die Barlter Kyffhäuser jedes Jahr Spenden für die Kriegsgräberfürsorge. 

Das kameradschaftliche Mitwirken der vielen Kameradschaften und der Barlter Vereine und Verbände machte aus der Fahnenweihe eine würdevolle Veranstaltung, welche noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

 
Fahnenweihe KK Barlt kl

                            Würdige Fahnenweihe der Kameradschaft Barlt

 

Heiligenhafen. Seinen 70. Geburtstag feierte Dieter Sesselberg, Ehrenvorstands-Mitglied der Kyffhäuser-Kameradschaft Heiligenhafen, Ende September mit seiner Familie und zahlreichen Verwandten, Freunden und Bekannten. Ehrenvorsitzender Martin Reinfeld (rechts) übermittelte ihm die Glückwünsche der Kameradschaft mit besonderem Dank für seinen großen Einsatz als deren zunächst stellvertretender und bald darauf erster Vorsitzender in den Jahren 1990 bis 2002.

Sesselberg 70 kl

DJBK-Beschendorf

 

Yes, we can!!

Jubiläums-Reise der Kyffhäuser-Jugend Beschendorf nach Florida/USA vom 12.10.2010 - 25.10.2010

 

In der heutigen Zeit ist es nicht mehr so selbstverständlich, daß eine Jugendgruppe 25 Jahre besteht und sich auch immer aktiv und mit großem Erfolg an den Veranstaltungen des Kyffhäuserbundes beteiligt. Deshalb sollte es diesmal etwas ganz Tolles sein. 

Jugend Beschendorf kl

Nach monatelanger Vorbereitung und Dank vieler Sponsoren, der Unterstützung des Landesverbandes des DJBK Schleswig-Holstein, des Sozial- und Förderungswerkes, der Gemeinde Beschendorf, der Mitarbeit unserer Jugendlichen, deren Eltern, Freunden und vielen anderen Helfern wurde es unserer Jugendgruppe ermöglicht, dieses Jahr anläßlich des 25-jährigen Bestehens eine ganz besondere Reise anzutreten.

Aufregung, Sicherheitskontrollen und dann über den Wolken

Viele konnten es kaum noch erwarten und alle Reiseteilnehmer, besonders diejenigen, die noch nie in einem Flugzeug gesessen hatten, standen mit klopfendem Herzen am Hamburger Flughafen vor dem Check-In-Schalter als die Reise "über den großen Teich" begann.

Aufgrund der derzeit sehr hohen Sicherheitskontrollen auf den Flughäfen war es bereits ein Erlebnis, den langen Weg der Koffer- und Personenkontrollen, vor denen lange Warteschlangen waren, bis zum Abflug-Gate zu überwinden. Viele fanden es ganz interessant, daß man auch Schuhe und Gürtel ablegen mußte, bevor man durch die Sicherheitsschleuse trat. Auf Socken (meistens ohne Löcher) und die Jeans am Hosenbund festhaltend konnte man nach erfolgter Kontrolle seine Habseligkeiten wieder in Empfang nehmen.

Mit einer kleinen Maschine von KLM, einem sogenannten Cityhopper, ging die erste Etappe der Reise nach Amsterdam. Es war ein Erlebnis, als das Flugzeug durch die Wolkendecke stieß und über den Wolken der herrlichste Sonnenschein war. Man hatte das Gefühl, auf einer weißen Watteschicht dahinzugleiten.

Von Amsterdam sollte es mit einem großen Airbus von Delta-Airlines weitergehen nach Detroit. Da wir jetzt den europäischen Boden verließen, um in die USA einzureisen, wurden auch hier Sicherheitskontrollen durchgeführt, die ein Vielfaches schärfer waren als in Hamburg. So wurde zusätzlich von Jedem ein Fingerabdruck genommen und jeweils eine Vierergruppe wurde von einem Delta-Mitarbeiter einer Befragung unterzogen, die in einem schnellen Englisch erfolgte und auch in englischer Sprache beantwortet werden mußte. Hier trat bereits die erste Schwierigkeit auf, denn viele haben die Fragen nicht verstanden und konnten dementsprechend auch nicht antworten.

Aber irgendwie wurde auch diese Hürde geschafft.

Dann hoben wir endlich ab ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" und landeten sicher auf amerikanischem Boden in Detroit. Auch hier gab es eine kleine Aufregung, als ein Teil unserer Gruppe plötzlich verschwunden war. Einige Jugendliche hatten einen anderen Flughafenbus bestiegen und wurden in einen anderen Teil des Flughafengebäudes transportiert als der Rest der Gruppe. Aber alle haben sich schließlich wieder gefunden. Nach Durchlaufen der üblichen Sicherheitskontrollen wurde ein Teil der Gruppe in ein Büro gebracht und wieder mußten viele Fragen in englischer Sprache beantwortet werden.

Nachdem auch dieses Interview bewältigt war, stellten wir fest, daß zwei Koffer fehlten. Also langweilig war die Reise bis zu diesem Zeitpunkt nicht!!

Superwetter in Florida, eine Villa und ein Pool für uns alleine

 

Mit zweistündiger Verspätung und in der Zwischenzeit ziemlich müden Jugendlichen ging es weiter zu unserem endgültigen Ziel Orlando/Florida. Wir landeten um ca. 02.00 Uhr nachts und das Thermometer zeigte 19 Grad.

Wir holten unseren 15-Personen-Bus ab und fuhren durch palmengesäumte, hell erleuchtete Straßen zu unserer Ferienadresse. Alle waren plötzlich wieder hellwach, trotzdem die Uhr zwischenzeitlich 03.30 Uhr anzeigte.

Wir standen vor einer herrschaftlichen wunderschönen Villa und konnten es gar nicht glauben, daß dieses schöne große Haus nur für uns sein sollte. Sechs Schlafzimmer, drei Bäder, begehbare Kleiderschränke und das beste: ein Swimmingpool mit großer Terrasse!

Man sollte meinen, die Jugendlichen wären jetzt müde von der langen Anreise. Aber weit gefehlt! Nachdem wir mitten in der Nacht noch Lebensmittel und Getränke eingekauft hatten flogen die Kleidungstücke in die Ecke und es wurde ausgiebig im Pool getobt.

Auf Entdeckungsreise in Florida

Nach einem Ruhetag, der die meiste Zeit wieder im Swimmingpool verbracht wurde, und Tagestemperaturen von 30 Grad entwickelten wir uns zu "Entdeckern eines kleinen Teils von Amerika".

Wir besuchten Seaworld und bestaunten Wale, Delphine, Haie, Flamingos, Seelöwen, Schildkröten, Manatees, Mantelrochen und viele andere Tiere. Dort gab es auch atemberaubende Achterbahnen, die sich vollkommen von denen in Deutschland unterschieden und von jedem Fahrer ein großes Maß an Mut erforderten.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Daytona Beach, wo wir mit dem Auto direkt auf dem Sandstrand fahren konnten. Es wurde in den Wellen getobt, gespielt und in der Sonne gefaulenzt. In Daytona fand zu diesem Zeitpunkt auch ein "Biketoberfest" mit Hunderten von Motorradfahrern statt. Es ist ziemlich beeindruckend, wenn diese Maschinen (hauptsächlich Harleys) über Daytonas Straßen donnern.

Den größten Flohmarkt Floridas in Daytona durften wir natürlich auch nicht verpassen.

Weitere Aufflugsziele waren Wet`n Wild und Aquatica mit seinen unzähligen, abenteuerlichen Wasserrutschen, Wildwasserkanälen und Schwimmbecken. Man muß es einfach erlebt haben!

In Bush Gardens in der Nähe von Tampa konnten wir die Tiere Afrikas beobachten, mit einem Zug durch das Gelände fahren und natürlich wieder in riesigen Achterbahnen den ultimativen Kick erleben.

Eines der Highlights war sicherlich der Besuch der Universal-Studios. Dieses Gelände ist aufgeteilt in 3 Bereiche: City-Walk mit unzähligen Einkaufmöglichkeiten und Restaurants, Island of Adventure mit (wie kann es anders sein!) vielen Fahrattraktionen und die eigentlichen Studios, in denen auch Filme produziert werden. Neben 3- und 4D-Fahrgeschäften (die man nicht mit vollem Magen benutzen sollte), dem berühmten Hard-Rock-Cafe, Shows und unzähligen anderen Attraktionen konnte man sich auch einen Einblick in die Welt der Filmherstellung verschaffen. Das Produktionsgelände war aber weitgehend von Touristen abgeschirmt und leider liefen uns auch keine Julia Roberts oder andere Promis über den Weg. 

Natürlich durfte auch ein Besuch der riesigen Everglades nicht fehlen. Dies ist ein vollkommen anderes, ursprüngliches Florida. Bei einer Fahrradtour und einer Fahrt mit dem Airboot konnten wir aus nächster Nähe (ohne Abzäunung !!) in den Sümpfen unzählige Alligatoren, Schildkröten, seltene Vögel und eine unberührte Natur bewundern. Manche Jugendliche hatten sogar den Mut ein kleines Krokodil namens "Schnappi" in die Hand zu nehmen. Danach wurden jedoch alle Finger gezählt!

Beeindruckend war auch der Ausflug nach Miami Beach mit dem bekannten Ocean Drive, seinen vielen Superyachten und luxuriösen Villen der Reichen.

Es wurde auch ein netter Kontakt hergestellt zur amerikanischen Jugendgruppe des Central Florida Rifle & Pistol Clubs. Wir hatten gehofft, mit den amerikanischen Jugendlichen ein kleines Turnier auszutragen. Die amerikanischen Jugendlichen schießen hauptsächlich mit klein- und großkalibrigen Gewehren bzw. Pistolen. Deshalb wäre hierzu für jeden Einzelnen eine Einwilligung der Eltern erforderlich gewesen, die wir natürlich nicht dabei hatten. Wir haben aber vor, diesen Kontakt weiter zu pflegen.

Wieder in Deutschland

Viel zu schnell verging die Zeit und am 25.10.2010 landeten wir wieder in unserem kalten Deutschland.

Diese Reise war ein einmaliges Erlebnis, das auch unsere Jugendgruppe noch stärker zusammengeschweißt hat.
Auf diesem Wege nochmals den allergrößten Dank an alle Helfer und Sponsoren, die dieses Abenteuer ermöglicht haben.

 

 

Kyffhäuser Kreisverband feiert Erntedank

 

KV Dithmarschen Traditionell schon seit mehreren Jahren feiern die Kyffhäuser ein Erntedankfest auf Kreisebene. Die Veranstaltung wechselt dabei jedes Jahr den Austragungsort. In diesem Jahr übernahmen die Kameraden aus Busenwurth die Ausrichtung. Neben einer Erntedankandacht von Pastor Dr. Dietrich Stein, wurde auch ein schönes Unterhaltungsprogramm geboten. In diesem Jahr sorgte die Windberger Sketchgruppe (s. Foto) für ordentliche Lacher. Musikalisch sorgte Marc Altrichter für Stimmung. Auch durften die Besucher gut gestärkt mit Kuchen und belegten Broten ihre Heimreise antreten

KV Dithmarschen kl2

 

KK Friedrichskoog

 

Eine wohl gelungene Feier war das diesjährige Kameradschaftsfest der Kyffhäuser Friedrichskoog.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kameradschaft, Reimer Dreeßen und den Kreisverbandsvorsitzenden Peter Witthohn, trug Bürgermeister Gerd Dethlefs den Gästen aus dem gesamten Kreisgebiet einen Überblick über die Gemeinde Friedrichskoog und das aktuelle Hafenproblem vor.

Der erste Höhepunkt des Festes, war die Königsproklamation.

Majestäten KK Friedrichskoog kl

Den Hofstaat bildeten die zweite Hofdame Magda Lohrmann und der zweite Ritter Christian Brenner, gefolgt von der ersten Hofdame Lotte Hinz und dem ersten Ritter Rolf Bartels. Der Proklamation des Hofstaates folgte die Bekanntgabe des Königspaares. Königin Erika Brenner eröffnete mit König Maik Böge den gemütlichen Teil des Abends mit dem ersten Tanz.

Den zweiten Höhepunkt markierte die Verleihung des Krabbenkutter, einem Wanderpokal um den die Kyffhäuserkameradschaften des Kreises schießen.

Dieses Jahr hatte die Kameradschaft Sankt Michaelisdonn das meiste Schussglück und der Kutter fand für ein Jahr seinen Platz im Sankt Micheler Schützenheim.

Durch Tombola und Königspolonaise gut unterhalten feierten die Gäste bis in die Morgenstunden.